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Vita
  • 1947 geb. in Zürich, Schweiz,
  • 1969 – 1971 grafische Ausbildung in Ann Arbor, Michigan
  • Lebte in Frankreich, England und den USA
  • Studienaufentalte in Mexiko, Ostafrika, Karibik und Kanada
  • 1972 Rückkehr nach Zürich
  • 1973 Umzug nach Waldbronn bei Karlsruhe
  • Lebt und arbeitet seit 1998 in Horb a. N.
  • Internationale und nationale Ausstellungstätigkeit seit 1969
  • Schweiz, Deutschland, Italien, Niederlande, USA
  • Öffentliche und private Sammlungsankäufe
  • u.a. Children´s Museum of Detroit, USA, Bankverein Zürich, Regierungspräsidium Karlsruhe, Textilmuseum Max Berk, Heidelberg, Landratsamt Freudenstadt, Annerly, Queensland, Australien,
  • Stadt Horb, Kreissparkasse Freudenstadt
  • Kunstmessen u.a. RED DOT, Miama ,USA, Art Strasbourg, Art Innsbruck, BERLINER LISTE

Auszeichnungen
  • 2.  Preis Milan Art Fair, USA
  • Jury Auszeichnung Arte Italia, Torino

Mitgliedschaften
  • BBK Karlsruhe
  • Kunst: International e.V.
  • Vertreten durch Galerien in Deutschland


Auszug des Textes aus dem Katalog
……Natur, Struktur, Wachstum, Mensch

Mit diesen Stichworten lassen sich die Werke von Kathleen Kilchenmann ordnen, zusammenfassen. Die gedeckten Farben insgesamt, besonders aber die verwendeten Erdtöne Braun und Ocker verdeutlichen das bewusste Auseinandersetzen der Malerin mit ihrer Umwelt, mit der Natur.

In den verschiedenen Werkgruppen wie z.B. „Close to Nature“, „Elements of Nature, „Frei-raum-natur“ befasst sie sich in unterschiedlichen Herangehensweisen mit dem Thema Natur. Wie die Gruppen der Titel schon anklingen lassen ist es jeweils die Sicht des Menschen auf die Natur, was systemisch bedingt ist.

Jedoch teilt Kilchenmann Ihre Sichtweisen auf.  Die Gruppen Close to Nature“, „Elements of Nature“ sowie „Part of Nature“ befassen sich mit der Natur als solches. In diesen Gruppen geht es um die reine Stofflichkeit der Natur ebenso, wie um Teilinhalte und die Verbundenheit des Menschen zur Natur. Dabei steht die menschliche Anwesenheit , der Bezug des Menschen zur Natur nicht im Vordergrund.

Die Werkzyklen „Frei-raum-natur“, „Horizonte“ und „Im Fluss“ haben eindeutig den Fokus auf den unterschiedlichen Beziehungen des Menschen zur Natur.

Überblickt man das gesamte Werk von Kathleen Kilchenmann, ist es spannend, dass man teils nicht sicher sein kann zu welcher Werkgruppe ein einzelnes Bild gehört.

So könnte ein Werk ebenso als Landschaft mit Horizont gedeutet werden, als vertikalen Schnitt durch die Erdkruste gleich einer Bodenstudie. Denn auch im Inneren gibt es verschiedene (Horizont-)Linien.

Kilchenmann baut ihre Bilder schichtweise auf. Sie verlässt den glatten Untergrund der Leinwand lässt ihre Motive aus diesem herauswachsen. Sie erobert sich eine sanfte, scheinbar natürliche dreidimensionale Bildstruktur.
Die Werke von Kathleen Kilchenmann nehmen die Aspekte der Landschaftsgestaltung von Long und Uecker ebenso auf, wie die Textur der Arbeiten von Marion Reis. Kilchenmann vereint diese Einflüsse und transformiert dadurch die Landart in unsere heutige Zeit…….

Christopher Naumann, M.A.
Kathleen Kilchenmann
Kathleen Kilchenmann | am Waldrand Feld (Mischtechnik/Collage: Wellpappe, Stroh) 2017, 100x100cmKathleen Kilchenmann | der Natur nahe (Mischtechnik/Collage: Erde, Lack, Maisblätter) 60x60
Kathleen Kilchenmann | Trilogie Fragmente Landscape (Mischtechnik/Collage: Papier, Wellpappe) je 40 x 100cm, 2017
Kathleen Kilchenmann | der Natur nahe (Mischtechnik/Collage: Erde, Lack, Maisblätter) 60x60
Kathleen Kilchenmann | der Natur nahe II (Mischtechnik/Collage: Erde, Rinde) 60x60cm, 2017Kathleen Kilchenmann | die Weite suchen (Mischtechnik/Collage: Papier, Rinde) 100x100cm, 2017Kathleen Kilchenmann | nach der Ernte I (Mischtechnik/Collage: Erde, Stroh) 100x100cm, 2017
Kathleen Kilchenmann | Wechselspiel Horizont III (Mischtechnik/Collage: Papier, Rinde) 100x100cm, 2017