Austellung vom 29. Juni - 27. Juli 2014

Ein Ausschnitt der Werke des Künstlers aus 60 Jahren Schaffens
Ausstellung in der Galerie im Kloster
Der Künstler präsentiert den Katalog „Das Linolschnitt-Werk 1953 - 2012“

Vernissage: 29. Juni 2014 11.00 Uhr
Begrüßung: für den Kunstverein, Ursula Bähr, 1. Vorsitzende
Einführung: durch Dr. Günter Baumann, Kunsthistoriker

Wie sein Lehrer Professor Karl Rössing gehört Robert Förch zu den Künstlern, die den häufig gering geschätzten Linolschnitt aufgewertet und der Technik zu neuer Aufmerksamkeit verholfen haben. Förchs Werk umfasst allein 304 Linolschnitte, die meisten davon mehrfarbig und fast ausnahmslos von Hand gedruckt. Dieser Hochdrucktechnik widmet sich der Stuttgarter Künstler nun schon seit mehr als 60 Jahren und gewinnt ihr eine malerische Qualität ab, die gemeinhin nicht mit dem Linolschnitt in Verbindung gebracht wird. In seinen frühen Jahren hat sich Robert Förch auch mit Radierungen und Lithografien einen Namen gemacht.

Die Zeichnung betrachtet er – anders als Karl Rössing – nicht nur als notwendige Vorarbeit zu seinem druckgrafischen Schaffen. Vielmehr ist das Zeichnen europäischer Landschaften ihm zur inneren Notwendigkeit, ja zur Leidenschaft geworden. Ausgewählte Skizzenblätter arbeitet der Künstler im Atelier zu eigenständigen Zeichnungen, Gouachen oder Aquarellen aus. In seinen späteren Jahren entdeckte Robert Förch den Reiz von Farbgravuren und Prägedrucken.


PRESSE
30.06.2014 | Schwarzwälder Bote: Der Linolschnitt als Lieblingsfeind
01.07.2014 | Südwest-Presse: Orte auf Papier gebannt
2014 foerch